Die deutsche Nationalliteratur des neunzehnten Jahrhunderts: literarhistorisch und kritisch dargestellt, Volume 4

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E. Trewendt, 1875
 

Parole e frasi comuni

Brani popolari

Pagina 292 - Es gibt problematische Naturen die keiner Lage gewachsen sind in der sie sich befinden und denen keine genug thut. Daraus entsteht der ungeheure Widerstreit, der das Leben ohne Genuß verzehrt.
Pagina 431 - Ich wünsche das Meinige beizutragen, dem geschichtlichen Roman jene höhere Betonung zu geben, durch welche derselbe wohlthätiger auf die Bildung des Zeitalters einwirken könne...
Pagina 285 - Urverhältniß sowohl in der Natur als im Menschendasein, das ja auch nur ein Stück Natur ist. Nicht Hammer oder Amboß - Hammer und Amboß muß es heißen, denn jedwedes Ding und jeder Mensch in jedem Augenblicke ist Beides zu gleicher Zeit.
Pagina 429 - Wesen der neuen Macht, die in der neuen gesellschaftlichen Umgestaltung eine so große Rolle zu spielen berufen scheint, näher zu betrachten.
Pagina 251 - Der Roman soll das deutsche Volk da suchen, wo es in seiner Tüchtigkeit zu finden ist, nämlich bei seiner Arbeit.
Pagina 285 - Wohin wir in unserer Zeit sehen - überall die unschönen Reste einer Vergangenheit, die wir längst überwunden glauben. Unser Herrscherthum, unsere...
Pagina 429 - Wissenschaften gehört; aber insoferne diese das gesellschaftliche Leben in allen seinen Nuancen darstellt und so zum großen Hebel ihrer Gestaltung wird, ist es allerdings ihr Geschäft, das eigentümliche Wesen der neuen Macht, die in der neuen gesellschaftlichen Umgestaltung eine so große Rolle zu spielen berufen scheint...
Pagina 405 - ... verlegt ist. Wir sind darüber gerührt, daß der reiche Bauerssohn zur armen Magd herabsteigt, wie uns die Liebe des jungen Baiernherzogs zur schönen Agnes Bernauerin rührt. Das sind ganz dieselben Thränen, die wir weinen! Aber Auerbach hat von seiner dramatischen Feindin, der Frau...
Pagina 285 - Drittes gibt. Und doch ist eine tiefere Verkennung des wahren Verhältnisses nicht denkbar, und doch gibt es nicht nur ein Drittes, sondern...
Pagina 413 - Man kann sich keine Vorstellung machen, was das im Scheine der Laterne für ein Luegen war, als die von Jauche triefende Gestalt, in schwarzen Kot gehüllt, mit den roten Augen, der blauen Nase, den weißen Lippen so nach und nach aus dem schwarzen Loche tauchte und schwarze Ströme nach allen Seiten aus ihren Kleidern sich ergossen, bis sie endlich wie ein eigentlicher Drecksack auf festen Boden gestellt werden konnte.

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